InstitutInformationen über das Albertus-Magnus-InstitutDas Albertus-Magnus-Institut wurde im Jahre 1931 vom Kölner Erzbischof Joseph Kardinal Schulte gegründet mit dem Ziel, eine kritische Edition der Werke Alberts des Großen (Editio Coloniensis) herauszugeben. Aufgrund der Zerstörungen, die Köln im 2. Weltkrieg getroffen hatten, siedelte das Institut 1954 von Köln nach Bonn um, wo es nunmehr seit Jahrzehnten im Collegium Albertinum untergebracht ist. Erster Direktor des Instituts war von 1931 bis 1974 Prof. Dr. Bernhard Geyer. Nach seinem Tod wurde Prof. Dr. Wilhelm Kübel sein Nachfolger. Seit 1995 arbeitet das Institut unter der Leitung von Prof. Dr. Ludger Honnefelder. Die wissenschaftliche Arbeit nahm ihren Anfang mit aufwendigen Bibliotheks- und Katalogrecherchen, um die Handschriften zu den Werken Alberts zu ermitteln, die sich in Bibliotheken auf der ganzen Welt finden. Nach kriegsbedingten Unterbrechungen erschien 1951 der erste Band der Albert-Edition im Verlag Aschendorff, Münster. Die Gesamtausgabe soll einmal 41 Bände umfassen, in denen die mehr als 70 Werke Alberts erscheinen. Bis zum Jahre 2009 konnten 28 Bände vorgelegt werden. Im Zuge einer vom Träger ausdrücklich gewünschten Reorganisation im Jahre 1995 wurde der Aufgabenbereich des Institutes erweitert. Neben der Erstellung der Albert-Edition soll auch das Denken Alberts in Form von Einzelforschungen, Seminaren und Tagungen wissenschaftlich erschlossen und zugleich einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Dies geschieht in Form von Sommer-Akademien und Vorträgen, durch wissenschaftliche Publikationen und Übersetzungen ausgewählter Werke.
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